Lage von Tarifa TARIFA ist der südlichste Ort Europas mit vielen Sonnenstunden und Wind. Hier ist das ganze Jahr über Sommer, das Meer und der Strand sind direkt vor der Haustüre und die Berge Andalusiens sowie die Küste Afrikas zeichnen die Landschaft.

All dies schafft das perfekte Ambiente für Wassersportler!

In Tarifa treffen einzigartig mehrere Faktoren zusammen, das Mittelmeer und der Atlantik, verschiedene Wassertemperaturen und Strömungen, die Nähe zu Afrika und dem Atlasgebirge, dem Schnittpunkt zwischen Hochdruckgebieten über Afrika und Tiefdruckgebieten über Europa. Die Straße von Gibraltar beschleunigt den Wind wie eine Düse noch zusätzlich.

Aus diesen vielen Gründen ändern sich hier Wind-, Wellen- und Wetterverhältnisse sehr schnell genau so wie die Wettervorhersagen für Tarifa!

In Tarifa gibt es zum Glück noch keine Pauschalreise Anbieter wie Neckermann, TUI, ALLTOURS, etc. ! Deshalb ist Tarifa auch immer noch ein sehr idyllischer und stylischer Ort. Tarifa ist seit Jahrhunderten von dicken Festungsmauern umgeben. In den kleinen Gassen der Altstadt spielt sich das ganze Leben Tarifa ab dort kann man sich auch schnell mal verlaufen. Der marokkanische Einschlag ist in der Architektur spürbar und an vielen Ecken kann man lecker in den Tapas Bar´s und Restaurant etwas essen. Danach geht es dann in eine der zahlreichen Bar´s um etwas zu trinken und sich tolle Kite- und Surfvideos anzuschauen!

Im Juli und August tobt in Tarifa das Leben, zahlreiche Spanier mischen sich mit Reisenden aus aller Welt! Die Stadt wird in der Hauptsaison teilweise zur autofreien Zone und man trinkt abends gemütlich etwas nach dem Essen im Café Central, Mesiana oder bei Morilla und schaut sich das Leben auf den Straßen an.

In den Wintermonaten schließen einige der Restaurants und Bars und man kann sich auf das konzentrieren, wofür man den 3000 km langen Weg, ob per Flugzeug oder Auto zurückgelegt hat – das KITESURFEN!!

Der ständig präsente Wind macht Tarifa zur Windhauptstadt Europas. Wir haben hier zwei Winde, zum einen den Poniente, der vom Attlantik aus Richtung Westen weht und oft Wellen und kühleres Wetter mitbringt. Der Poniente kommt mehr in den Wintermonaten vor.

Zum anderen haben wir den Levante, er kommt aus dem Osten und weht vom Mittelmeer auf den Atlantik und bringt fast immer schönes Wetter und angenehme Temperaturen mit. Um die größte Mittagshitze, so gegen 14.oo Uhr legt der Levante dann oft noch einen drauf! Er weht bis zu einer Woche rund um die Uhr mit Vollgas!

Oft wechseln sich die Wind alle vier bis fünf Tage ab. Bei Poniente schulen wir direkt vor unserer Kitesurfschule von Surfers Paradise an dem 10km langen Sandstrand Playa los Lances! Dieser Strand ist absolut das Beste was die Spanische Küste zu bieten hat. Hier ist noch alles Naturbelassen und es ist super viel Platz zum kiten vorhanden. Wenn der Wind auf Levante dreht, weichen wir auf einen der vielen Spots in und um Tarifa aus.

Restaurants und Nightlife in Tarifa

In Tarifa fängt alles etwas später an. Vor zehn Uhr geht man kaum zum Essen.

In Tarifa hat es sehr viele Bars und Restaurants. Man hier sehr gut essen. Fisch und typisch andalusische Gerichte bekommt man im Morilla direkt vor der Kirche.

Besonders beliebt sind Tapas (kleine Häppchen) die fast in jeder Bar angeboten werden.

Ab 11 Uhr sind Bars wie Tako-Way, La Tribou, Tejota oder Bearhouse angesagt. Ab 1-2 Uhr findet man am meisten Publikum in den Discos La Ruina und Tanakas.

Um 7 Uhr morgens stehen vor allem an den Wochenenden noch Schlangen an den Türen, die Eintritt begehren. Das Publikum besteht dann auch vorwiegend aus Spaniern, die aus der Region anreisen – im Sommer also lieber unter der Woche zuschlagen, wenn man sich in Ruhe die Kante geben will!

Es gibt überall Chiringuitos, kleine Bars an denen man ein Cerveza oder einen Tinto de Verano nimmt und sich einen Chicken Burger zur Wiederherstellung der Kräfte genehmigt.

Fantastisch ist die Stimmung tagsüber an den Stränden und an den Chiringuitos.

Allgemeines über Tarifa

Livestylte-orientierter Sport- und Körperkult mischt sich mit Aussteigermentalität. Kann man schlecht beschreiben, ist aber wirklich klasse.

Das Niveau der Kiter ist teilweise sehr hoch. Der Luftkampf wird direkt in Ufernähe ausgetragen, um die sich dort tummelnden Chicas zu beeindrucken.

Der Partner kann unbesorgt mitgenommen werden, auch als Nichtkiter werden sie sich dort sofort wohlfühlen. Die Stimmung und das Ambiente sind so gut, dass sie jeden in ihren Bann ziehen.

Windsurfspots & Kitesurfspots

Das Surfers Paradise Tarrifa
Ein toller Bericht der Sonntags Zeitung! Bitte auf das Bild klicken….

In Tarifa gibt es traumhafte kilometerlange Strände an denen wir Kitesurfen und Windsurfen können.

Im Wasser gibt es keine Hindernisse oder andere Gefahren, daß gefährlichste sind die Surflehrer icon wink Info

Bei Levante haben wir hier Flachwasser, da kann man richtig Speed machen. Wenn der Levante stark genug ist bring er an einigen Spots sehr schöne Wellen mit, die Spots kennen wir sehr gut! In den Wintermonaten weichen wir mit den Anfängern in die Lagune aus, die im Winter voll läuft. Dort ist dann Flachwasser.

In Tarifa gibt es eine Vielzahl von Kitesurfspots, die je nach Windrichtung und Windstärke unterschiedlich gut funktionieren. Sie befinden sich alle in einem Umkreis von ca. 60 Km und sind alle entlang der N340 zwischen Malaga und Cadiz gelegen.

Wir wissen immer genau welcher Spot gerade am besten funktioniert und informieren euch beim morgendlichen Briefing täglich darüber.

Hier findest du einen Bericht über Surfers Paradise Tarifa in der HAZ…

Am Playa Chica geht man kiten, wenn der Levante zu schwach für alle anderen Spots rund um Tarifa ist. Man parkt direkt vor der Militärinsel. Der Wind ist böig und voll ablandig! Wenn die Kiter Probleme haben wird geschwommen und zwar ganz schön lange. Das Wasser ist wie plattgebügelt. Durch den voll ablandigen Wind ist es hier auch sehr gefährlich zu kiten! Bei Swell gibt es auf der westlichen Seite der Militärinsel sehr gute Wellenreitbedingungen.

Das Fußballstadion befindet sich am Ende von Tarifa und ist eine Alternative zur Landebahn. Die Wellen sind vielleicht noch etwas höher und zahlreicher. Bei Poniente die erste Wahl!

Der Rio Jara oder auch die Lagune ist eine Erscheinung die man meist nur im Winter finden kann. Wenn es mal Tage mit viel Regen und hohe Tide gibt, füllt sich zwischen dem Fußballstadion von Tarifa und dem Campingplatz RIO JARA eine etwa 2 km lange stehtiefe Lagune. Das Wasser ist dann so glatt, dass man das Gefühl hat auf Luftpolstern dahinzugleiten. Bei normalen Poniente ist die Lagune auch befahrbar und man benutzt den Parkplatz am Stadion zum Parken.

Die Landebahn bietet auch recht geile Kitebedingungen bei Poniente. Der Strand ist groß genug für alle und die Bedingungen bei Poniente können zwischen Flachwasser und fetter Brandung schwanken. Der Shorebreak kann recht zerstörerisch sein, aber dafür kann man soviel Höhe verlieren wie man will ohne auf irgendwelche Felsen zu stoßen.

Valdevaqueros oder auch Las Dunas sind die Namen des Spots, der in den Sommermonaten die meisten Kiter anziehen. Beide Spots funktionieren ausgzeichnet bei Poniente und auch bei schwachem Levante. Im Sommer geht es hier oft recht chaotisch zu, wenn hier die Locals dem Wasser herum springen und fliegen. In den Wintermonaten gibt es hier aber keinerlei Platzprobleme und im Sommer gibt es genügend Platz zum Ausweichen.

Bolonia ist mit Sicherheit einer der Topspots, ist die 15 minütige Fahrt bei starken Levante auf jeden Fall wert. Vorbei geht es an unendlichen Weiden, auf denen die legendären Torros (Bullen) stehen, den Berg hinauf, den man von Tarifa aus in Lee sieht. Nachdem man die kurvige und etwas enge Straße hinauf gefahren ist, sieht man auch schon die Bucht mit dem feinen gelblichen Sand und einem kleinen Ort vor einem liegen. Der Wind weht hier Sideshore und meist gibt es auch ein paar Wellen, die man schlitzen kann. Vom Wasser aus gesehen ist dies der schönste Spot, im Hintergrund schroffe Bergkuppen, die Hänge wechseln sich mit Weiden und Felsigen Abschnitten ab. Bolonia ist absolut ein Muß bei starkem Levante, allein um es einmal gesehen zu haben. Ganz großes Plus: man kann auf Gras auf- und abbauen.

Getares ist der Spot, der meistens nicht funktioniert! Der Wind kommt hier schräg bis platt auflandig von links und erzeugt, wenn er stark genug ist, fette Wellen. Der Strand ist häßlich, voller Steine und die Tatsache, direkt beim ersten Schlag mit enormen Höhenverlust wieder an den Strand gespült zu werden, macht Getares nicht unbedingt zu den schönsten Spot! Aber wenn dann mal alles paßt dann geht`s auch hier so richtig ab!

Wind und Wetter